2. Bundesliga Süd/West Herren
***** FLOORBALL DEUTSCHLAND POKAL 1.RUNDE: Black Pittbals St. Wendel 2:14 (1:2/0:2/1:10) FC Rennsteig Avalanche e.V. *****

#Abgesagt • 14. Spieltag (14.03.2020) • 2. FBL Süd/Ost

-:- gegen USV Halle Saalebiber


Floorball Deutschland verkündete am 13.03.2020 aufgrund der zu diesem Zeitpunkt herrschenden Situation im Bezug auf den Corona-Virus den gesamten Spielbetrieb für diese Saison einzustellen.


Weitere Infos...

#Auswärtssieg • 13. Spieltag (07.03.2020) • 2. FBL Süd/Ost

8:7 (2:3, 1:0, 4:5) bei Sportvg Feuerbach


Rennsteig schafft den Klassenerhalt in der Saison 2019/20

 

Drei Punkte aus Stuttgart-Feuerbach sichern Avalanche den Spielbetrieb in der 2. Floorball-Bundesliga für die nächste Saison. Am 07.03. lief man mit sieben Feldspielern und zwei Torhütern gegen die Heimmannschaft auf (ähnlich wie in Berlin), welche sich nach ersten Punkten in der Saison sehnten.

 

Im ersten Drittel und eigentlich über das gesamte Spiel hinweg, waren wir das floorballerisch bessere Team. Feuerbach wiederum war läuferisch besser aufgestellt und hatte ordentlich Hunger auf Punkte.

 

Den Spielstand änderten wir erstmals in der 6. Minute. Die Sportvg. glich in Überzahl aus und ging kurz danach mit 2:1 in Führung. Wir hatten wenig Erfolg beim Abschließen von Offensivaktionen, gingen aber dennoch mit einer 2:3-Führung in die Kabine.

 

Im zweiten Teil vereinten sich kämpferischer Wille und technische Reife. Die Heimmannschaft rannte buchstäblich über das Feld, Avalanche kombinierte, verfehlte aber das Tor. Der Ehrgeiz der Gastgeber zahlte sich aus, als sie zwei Minuten vor dem Drittelende ausglichen. 3:3 Pausenstand.

 

Die dritte Periode brachte die meisten Tore. Zunächst gelang es uns, eine 5: 3-Führung zu erzielen. Aber die Hausherren legten ihre Schläger nicht nieder und drehten innerhalb von weniger als drei Minuten den Spielstand – in der 57. Minute 6:5. Nach einer halben Minute glichen wir aber wieder aus. Der Einsatz der heimischen Mannschaft zahlte sich aus, denn zwei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit holten sie erneut ein Tor auf ihr Konto näherten sich somit dem ersten Heimsieg dieser Bundesliga-Saison. Eine halbe Minute vor dem Ende glichen dennoch aus und konnten letzten Endes zwölf Sekunden vor Spielende auf den 7:8-Endstand erhöhen.

 

Drei Punkte gaben Avalanche eine große Chance, im Wettbewerb zu bleiben. Die Bestätigung des Klassenerhalts erfolgte dann am Sonntag beim Spiel Ingolstadt-Halle. Der Sieg der Saalebiber (4:3) war nicht einfach, sicherte uns aber den sechsten Tabellenplatz. Das entscheidende Tor wurde sechs Sekunden vor Ende erzielt.

 

Abschließende Worte des Trainers Vladimir Ježek:

„Obwohl wir 3 Punkte holten, haben wir überhaupt keinen Erfolg gehabt. Ich habe die Entschlossenheit des Teams, wichtige Punkte zu holen, nicht gesehen. Technisch waren wir besser, aber der Ehrgeiz und Kämpferwille der Heimmannschaft fehlten uns absolut. Nach dem Spiel vermischte sich meine Freude über drei Punkte mit der Wut über die Einstellung der Spieler. Jetzt bin ich froh, dass wir gewonnen haben.“

#Heimsieg • 12. Spieltag (29.02.2020) • 2. FBL Süd/Ost

12:9 (6:3, 4:3, 2:3) gegen Donau-Floorball Ingolstadt/Nordheim


Drei Punkte im letzten Heimspiel und Hoffnung


Auf dem Weg zum Verbleib in der zweiten Liga erwartete uns ein sehr wichtiges Spiel. Punktverluste würden uns einen sicheren Platz kosten und Relegationsspiele zur Folge haben.

Im Vergleich zum vorherigen Spiel liefen wir mit zwei vollen Linien auf – wenngleich nicht ganz fit.

 

Der Spielbeginn verlief nicht nach unserem Maßstab und so vergaben wir die erste Führung in der 3. Minute an die Gäste vom Donaufloorball. Zum Glück haben wir weiterhin aktiv gespielt und nach einem tollen Pass unseres Torhüters eingenetzt. In der 9. Minute führten wir bereits 3:1 und es sah nach einem einfachen Spiel aus. Der Gegner aber gab nicht auf und nutzte ein Überzahlspiel, um die Punktedifferenz zu verringern. Dieser Gegentreffer hatte aber keinen Einfluss auf die Mannschaft, die nach zwei Treffern und einem Eigentor mit 6:2 führten. Wir gingen mit einem 6:3-Drittelstand in die Kabine.

 

In der zweiten Periode setzten wir unsere Performance aus der ersten Periode fort und bauten in der 23. Minute unsere Führung aus. Die Ingolstädter Spieler kamen aber nicht nach Neuhaus, um Punkte liegen zu lassen und drängten somit immer mehr in Richtung unseres Tores. Das brachte ihnen drei weitere Tore ein. Während der zweiten Periode war das Spiel ausgeglichen. Ab der Mitte des Drittels wurde das Spiel schärfer und die Spieler beider Teams wechselten sich auf der Strafbank ab.

 

Wir starteten in das dritte Drittel mit einem Vorsprung von vier Toren und wussten, dass der Gegner nicht aufgeben und versuchen wird, das Ergebnis zu seinen Gunsten umzudrehen. Dies gelang im zeitweise gut – in der 45. Spielminute führten wir nur noch mit zwei Toren. Es hätte noch schlimmer ausfallen können, hätten die Gäste einen Penaltyschuss verwandelt. Aber auch hiervon ließen sich unsere Lawinen unbeeindruckt und führten in der 53. Minute erneut mit vier Toren. Der letzte Treffer landete eine Minute später in unserem Netz. Danach gab es mehr Auseinandersetzungen als spielerische Aktionen. Die Strafbank lud erneut zur „kleinen Pause“ ein.

Nach einem verdienten Sieg gab es eine Belohnung fürs ganze Team.

„Es war ein hartes Spiel. Ich denke, wir waren besser und das spiegelt sich auch im Ergebnis wider. Beiden Teams war der Sieg enorm wichtig und ich bin froh, dass wir gewonnen haben und die Chance behalten haben, in der Liga zu bleiben“, bewertet Trainer Vladimír Ježek kurz das Spiel.
 
Durch den Sieg rückten wir auf den 6. Tabellenplatz vor.


Bilder (© Laura Olenik)

#Auswärtsniederlage • 11. Spieltag (22.02.2020) • 2. FBL Süd/Ost
6:5 (n.V.) (3:0, 1:4, 1:1, 1:0) bei SCS Berlin


Wir nehmen einen Punkt aus Berlin mit


Eine Gruppe mutiger Kämpfer brachte aus Berlin einen Punkt für die Niederlage in der Verlängerung mit. Bei der Anzahl von 7 Feldspielern und 2 Torhütern traten wir gegen die Heimmannschaft an, die sich mit einem Sieg den Klassenerhalt sichern würden.

 

Das erste Drittel nahm einen ausgeglichenen Lauf. Der Gegner wusste aber unsere groben Fehler in der Verteidigung zu bestrafen und wir nutzten unsere Chancen in der Offensive nicht.


Im zweiten Drittel zog sich die Heimmannschaft in ihre Hälfte zurück und verteidigte das Ergebnis. Unsere Jungs arbeiteten sich Stück für Stück zum gegnerischen Tor und erzielten in der 25. Spielminute den Anschlusstreffer zum 3:1. Der Gegner drohte manchmal mit einem schnellen Gegenangriff. In der 11. Minute reduzierten wir nach einer schnellen Aktion auf eine Tordifferenz. Zwei Minuten vor dem Ende des zweiten Drittels baute die Heimmannschaft nach einer schönen Aktion ihren Vorsprung auf zwei Tore aus, doch nach einem anschließenden Bully konnten wir erneut einen Anschlusstreffer erzielten. Und 40 Sekunden später war es noch begeisternder. Nach einer Vorlage genau in den Slot wurde ausgeglichen.


Die dritte Periode war sehr vorsichtig, das Spiel langsam. Das hat uns gepasst, wir haben Kräfte gespart. Nach der Belagerung unseres Tores ging die Heimmannschaft in der 54. Minute erneut in Führung. Das Spiel wurde zu diesem Zeitpunkt schärfer, aber die Schiedsrichter bestraften das ruppige Spiel auf beiden Seiten nicht. Nur zwei Minuten vor dem Ende des dritten Drittels wurde gegen den SCS die erste Strafzeit wegen Stockschlags erteilt. Wir haben das Beste aus dem Freistoß herausgeholt. Kurzer Pass, kompromissloser Schuss - 5:5. Das Ergebnis änderte sich bis zum Ender der regulären Spielzeit nicht mehr.

Wir haben die Verlängerung mit vier Feldspielern begonnen, weil wir aus dem 3. Drittel eine Strafe wegen Bodenspiels mitnahmen. 5 Sekunden nachdem wir auf dem Spielfeld wieder vollzählig waren, wurde ein Spieler unsererseits für überharten Körpereinsatz für zwei Minuten ausgewiesen und die Berliner nutzten diese Überzahl nach 14 Sekunden aus.

 

Aus Berlin nehmen wir einen Punkt mit. Wir werden sehen, wie wichtig dieser im Kampf um den Verbleib in der 2. Bundesliga sein wird.

 

Fazit des Trainers Vladimír Ježek:
"Zunächst möchte ich mich bei allen Spielern bedanken, die zum Spiel gekommen sind und alles in das Spiel gesteckt haben! Sie widersetzten sich zu neunt der Überlegenheit der 15-köpfigen Heimmannschaft. Ich denke, schon mit einem Feldspieler mehr auf dem Feld würden wir nicht einen, sondern drei Punkte mit nach Hause nehmen! Vielleicht fasst sich der ein oder andere an die Nase!“